KRITISCHE MEDIENTAGE MÜNSTER Media Watch und Social Network Blog für eine kritische Medienkultur in Münster 2010-02-24T20:41:59Z Copyright 2010 WordPress Administrator <![CDATA[DISSkursiv. Ein neuer Weblog]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/?p=29 2010-02-24T20:41:48Z 2010-02-24T20:41:48Z AllgemeinDISS Wissenschaft wird häufig der Vorwurf gemacht, ihr Dasein im Elfenbeinturm zu fristen und sich dort gemütlich, doch gesellschaftlich abstinent und unkritisch einzurichten. Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung erarbeitet dagegen Analysen, die für die gesellschaftliche Entwicklung von Bedeutung sein können, weil und sofern sie Anschlussstellen formulieren für eine politische, pädagogische und/oder journalistische Praxis. Seit 2004 erscheinen die Publikationen des DISS als Edition DISS im Unrast-Verlag Münster.

DISSkur­siv ist der Wel­blog des Duis­bur­ger Insti­tuts für Sprach– und Sozialforschung.

Sie lesen hier aktu­elle Infor­ma­tio­nen zur Arbeit des DISS, Arti­kel, Mei­nungs­bei­träge, Rezen­sio­nen, Kurz­in­fos, Glos­sen und Sati­ren von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des DISS und von exter­nen Auto­rin­nen und Autoren.

Aktuelle Neuerscheinungen aus der Edition DISS:

Cover Die Verneinung des Judentums
Klaus Holz / Heiko Kauffmann / Jobst Paul (Hg.)
Die Verneinung des Judentums
Antisemitismus als religiöse und säkulare Waffe
ISBN: 978-3-89771-751-0
Ausstattung: br., 184 Seiten
Preis: 22.00 Euro
Edition Diss Band: 22

Rolf van Raden
Patient Massenmörder
Der Fall Ernst Wagner und die biopolitischen Diskurse
ISBN: 978-389771-754-1
Ausstattung: br., 184 Seiten
Preis: 24.00 Euro
Edition Diss Band: 25

Kurt Lenk
Von Marx zur Kritischen Theorie
Dreißig Interventionen
ISBN: 978-389771-753-4
Ausstattung: br., 322 Seiten
Preis: 29.80 Euro
Edition Diss Band: 24

In Kürze erscheinen:

Helmut Kellershohn (Hg.)
Die deutsche Stimme der jungen Freiheit
ISBN: 978-389771-752-7
Ausstattung: br., ca. 250 Seiten
Preis: ca. 24 Euro
Erscheint voraussichtlich Mai 2010
Edition Diss Band: 23

Siegfried Jäger / Jens Zimmermann (Hg.) in Verbindung mit der Diskurswerkstatt im DISS
Lexikon der Kritischen Diskursanalyse
Eine Werkzeugkiste
ISBN: 978-3-89771-755-8
Ausstattung: br., ca. 160 Seiten
Preis: ca. 18 Euro
Erscheint voraussichtlich März 2010
Edition Diss Band: 26

Edition Diss. Gesamtverzeichnis 2009
Titelliste

Unrast aktuelle News

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Administrator <![CDATA[Geschichtsverniedlichung]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/2010/02/07/geschichtsverniedlichung/ 2010-02-07T16:00:20Z 2010-02-07T16:00:20Z AllgemeinBerliner ZeitungGötz AlyRassismus (k.m.) Wenn die Otto Ambros Straße in 200 Jahren in Victor Klemperer Straße umbenannt wird, wird es dann einen deutschen Historiker geben, der Auschwitz zu einem „Fabrikchen“ verniedlicht und seinen BZ-Lesern fragt: „Wer war Otto Ambros?“ und dann antwortet „Söldner, Abenteurer und Forschungsreisender“?

In der Berliner Zeitung ist es einem weißen deutsche Historiker und NS-Forscher zumindest heute schon möglich Deutschlands erste Kolonie Groß-Friedrichsburg – eine Station für die Versklavung von mindestens 30000 Menschen – als „Koloniechen“ zu verniedlichen.

In Berlin wir in diesem Monat das Göben Ufer an der Spree nach der weltweit geschätzten Lyrikerin May Ayim umbenannt.
Straßenschänder in Kreuzberg“ – lautet der Titel der hetzerischen BZ-Kolumne von Götz Aly.

Siehe dazu:
Kolumne: Götz Alys neue Leidenschaften
Susan Arndt zu Götz Alys Reaktion auf das May Ayim Ufer
Stimmen zu dem Hetzartikel von Götz Aly gegen das May-Ayim-Ufer

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Administrator <![CDATA[LiMA – 7. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/2010/01/11/lima-7-akademie-fuer-journalismus-buergermedien-oeffentlichkeitsarbeit-medienkompetenz/ 2010-01-11T16:19:48Z 2010-01-11T16:19:48Z AllgemeinLIMAMedienTwitter Termin: 11. bis 14. März
Ort: HTW Berlin, Campus Wilhelminenhofstraße
Tickets: Ab sofort können sich Interessierte online anmelden unter www.lima-akademie.de. Unser attraktiver Frühbucherpreis gilt noch bis zum 17. Januar 2010!
LiMAarena ist der Ort für Debatten, Lesungen, Diskussionen, Fachvorträge, Ausstellungen und Präsentationen. LiMAschaufenster ermöglicht die Präsentation von Medienprojekten und Initiativen.
LiMAcampus richtet sich mit einem speziellen Seminarangebot an Jugendliche und Studierende. 2009 kamen mehr als 250 junge Menschen zu LiMAcampus.
LiMAdigital widmet sich dem Internet und den neuen Möglichkeiten des Web 2.0. Ein Tag LiMA im Barcamp-Format.
LiMArecherche zeigt Wege zu Recherchequellen und skizziert Qualitätskriterien für haupt- und ehrenamtliche Journalisten.
LiMAradio wird zum zweiten Mal zusammen mit Aktiven aus dem Bundesverband freier Radios durchgeführt und bietet Workshops rund um die Themen TV, Radio und Podcasts.
Das union camp öffnet die LiMA für gewerkschaftliche Akteure. Betriebszeitungen und Öffentlichkeitsarbeit für Betriebsräte sollen künftig Bestandteil der Konferenzen sein.
LiMAthema 2010: Migration, Rechtsextremismus und Genderpolitik werden als Querschnittsthemen behandelt.
LiMA vor Ort: Durch Besuche in Archiven und Redaktionen wird ein praxisnaher Einblick in die Realität der Medien geboten.
LiMAwerkstatt: Hier werden Workshops für Starter, Fortgeschrittene und Experten offeriert. Typografie, Schreibwerkstatt, Layout, Zeitungsdesign, Fotografie, Bildbearbeitung, PR- und Öffentlichkeits-arbeit, Kameratraining, Rhetorik, Onlinejournalismus, CMS-Redaktionssysteme, Videoaktivismus u.v.m.
LiMAquelle beschäftigt sich mit Fundraising, Kooperationsmöglichkeiten und allem, was für haupt- und ehrenamtliche Medienprojekte benötigt wird. Dazu zählen auch Zeit- und Projektmanagement.

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Administrator <![CDATA[Understanding Society: Are social networks fundamental?]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/?p=21 2009-11-10T13:14:51Z 2009-11-10T13:14:51Z Allgemeinsocial networks In seiner Analyse kommt Daniel Little zu dem Schluss:

One is that social networks are not critical for every form of social action. But the exceptions are pretty simple cases of spontaneous coordination. And second, the example of civil rights mobilization illustrates very clearly why we should expect that social networks are usually crucial. The reason is straightforward: almost all social outcomes require a degree of coordination, communication, and mobilization. A social network is not the only way of bringing these factors about — cheerleaders and television stations can do it too. But the causal importance of social networks is likely to be great in many cases. And for this reason it seems justified to conclude that social networks are in fact fundamental to social explanation. Likewise, it appears correct to say that they function as bridging mechanisms from micro to macro, in that they help to convey the actions of local agents onto larger social outcomes (and back!).

lesenswert:

Understanding Society: Are social networks fundamental?

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Administrator <![CDATA[Der Kapitalismus ist die Krise]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/2009/11/10/kapitalismus-ist-die-krise/ 2009-11-10T10:01:36Z 2009-11-10T10:01:36Z AllgemeinBBCKapitalismusKrise Nach einer BBC-Studie sind nur 11 % der Meinung, der Kapitalismus funktioniert:

Capitalism is Crisis. BBC-Studie

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Administrator <![CDATA[„Blinder Rassismus auf Websites von Tageszeitungen“]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/?p=19 2009-11-08T18:26:05Z 2009-11-08T18:26:05Z AllgemeinBloggingCommunityMeinungsbildungRassismus und Medien Mit dem Auftritt der Printmedien im Internet wird die kosmopolitane Szene verstärkt mit dem Alltäglichen Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft konfrontiert. Besim Karadeniz (blog.netplanet.org) hat zu diesem Problem einen lesenswerten Aufruf an die Bloggerwelt gerichtet:
Blinder Rassismus auf Websites von Tageszeitungen.

Online-Foren, die für viele „Klicks“ sorgen, ziehen nicht nur pöbelnde Rassisten an, sie werden auch durch die skandalisierenden Aufmacher der Zeitungen angeheißt:

Der Teufel liegt jedoch im Detail und hier ganz und gar in tumorösen Strukturen: Stetig befeuert werden solche Online-Foren nämlich durch das, was die Zeitung schreibt und das muss heutzutage blutig und heftig sein. Das bekommt man für gewöhnlich als Zeitung weitgehend frei ins Haus, nämlich in Form der Presseverteilers der hiesigen Polizei, des Amtsgerichts und von anderen Behörden. Wer die heute bekommt, weiß weitgehend schon, wie der Lokalteil der Regionalzeitung von morgen aussehen wird und was vorab als Aufmacher auf der Homepage landet.

Wurden bislang Rassisten weitestgehend einfach ignoriert, so sieht „blog netplanet“ nun die Notwendigkeit, das Problem genauer anzuschauen und öffentlich zu machen:

Das heißt für uns alle: Schauen, was die Tageszeitung online so treibt und öffentlich anprangern! Dazu haben wir Blogger Weblogs, Trackbacks, Twitter und Facebook.

Viele Print-Medien sind sowohl mit den neuen Medien als auch mit dem Thema Rassismus überfordert. Es fehlt am qualifiziertem Personal und Support. Deshalb begrüße ich hier sehr den Aufruf zum kritischen Media Watch. Ein Vorbild hier ist „der braune mob“.

kritische masse

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Für Medienschaffende – gerade in den Print-Medien – empfehle ich folgende Lektüre:

Siegfried Jäger / Dirk Halm (Hg.)
Mediale Barrieren
Rassismus als Integrationshindernis

Schwerpunkt ist hierbei der Mediendiskurs „Islam“.

Susan Arndt und Antje Hornscheidt (Hg.)
Afrika und die deutsche Sprache
Ein kritisches Nachschlagewerk

Hier werden rassistische Begriffe, die aufgrund der kolonialen Tradition noch in der „weißen“ Mehrheitsgesellschaft verankert sind, kritisch hinterfragt. Eine Muss-Lektüre für alle Redaktionen.

Iman Attia (Hg.)
Orient- und IslamBilder
Interdisziplinäre Beiträge zu Orientalismus und antimuslimischem Rassismus

Susan Arndt (Hg.)
AfrikaBilder
Studien zu Rassismus in Deutschland

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Administrator <![CDATA[Zensur bei Twitter, Facebook, Wikipedia & co. ?]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/?p=18 2009-11-06T23:55:36Z 2009-11-06T23:55:36Z AllgemeinFacebookTwitterWikipediaZensur (kritische masse). Zensur von gesellschaftskritischen Inhalten in den „Neuen Medien“ geht im allgemeinen Hype schnell unter.
Nach aktuellen Meldungen auf Twitter stellte ich fest, eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist kaum zu finden. Übersichten und Anlaufstellungen scheinen zu fehlen. Deshalb möchte ich hier die Gelegenheit geben, Informationen zusammenzutragen.

Um das Thema klar zu formulieren. Es geht um gesellschaftskritische Inhalte, die von der Zensur betroffen sind. Das menschenverachtende Inhalte wie antisemitische, rassistische, sexistische Äußerungen geduldet werden ist ebenfalls ein Skandal.

Wo beginnt die Zensur?

Was ist wo vorgefallen?

Wo wurde berichtet?

Wie waren die Reaktionen?

Welche Alternativen bieten sich?

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Administrator <![CDATA[Wie kritisch ist die Kritische Diskursanalyse?]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/?p=16 2009-10-28T15:55:38Z 2009-10-28T15:55:38Z AllgemeinKritische Diskursanalyse Buchtipp:

http://www.unrast-verlag.de/img/images/t000000000298-01.jpg
Siegfried Jäger (Hg.)
Wie kritisch ist die Kritische Diskursanalyse?

Ansätze zu einer Wende kritischer Wissenschaft
Edition DISS Bd. 20 | ISBN 978-3-89771-749-7 | 272 S. | 24 EUR [D]
Unrast Verlag, Münster 2008

Edition DISS Bd. 20

Können Diskurstheorie und Diskursanalyse dazu beitragen, neue politische Wege aufzuzeigen, wie globalen Fehlentwicklungen konkret gegenzusteuern ist? Reicht es, das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig und veränderungsbedürftig auszumachen, oder können Orientierungen aufgezeigt werden, wie praktische politische Gegenwehr möglich ist?
Um diese Fragen zu beantworten, werden verschiedene Konzepte von Diskurstheorie und Diskursanalyse dargestellt und deren politischer Stellenwert anhand konkreter Untersuchungen beleuchtet.

Mit diesem Buch werden die 2007 auf dem 20. Jahrescolloquium des DISS gehaltenen Vorträge und Diskussionen veröffentlicht, die um weitere Beiträge zum Thema ergänzt wurden.

Aus dem Inhalt:

Siegfried Jäger (Duisburg):
Von der Ideologiekritik zu Foucault und Derrida. Ein Beitrag zu einer möglichen Wende kritischer Wissenschaft und Politik

Gabriel Kuhn (Stockholm):
Zum politischen Stellenwert poststruktureller Theorie

Jürgen Link (Dortmund):
WNLIA! Zur politischen Dimension des diskursanalytischen Konzepts der Zeitschrift »kultuRRevolution«

Ulrich Brieler (Leipzig):
Historische Wahrheitskämpfe und »Fernsehgeschichte« (Interview)

Franz Januschek (Oldenburg):
Kritische Diskursanalyse als Spiel

Vassilis Tsianos (Hamburg) /Sehart Karakayali (Berlin):
Turbulente Ränder. Neue politische Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas

Ferda Ataman (Berlin):
Der Türkeibeitritt in den deutschen Medien und die Integrationsdebatte

Carolin Ködel (Hamburg):
Positionierungen und Selbstpositionierungen von religiösen MuslimInnen

Markus Wrbouschek (Wien):
Der arbeitende Menschen im Brennpunkt der europäischen Beschäftigungspolitik

Claudia Zuser (Wien):
Der Diskurs um das Thema Errichtung von Auffanglagern für Flüchtlinge in Nordafrika und die europäische Identität

Jobst Paul (Duisburg):
Das Projekt »Jüdische Autoren zum Projekt der Moderne« und seine politische Bedeutung

Regina Wamper (Aachen) /Martin Dietzsch (Duisburg):
Das »diskriminierende« Judenbild in rechtschristlicher und extrem rechter Publizistik. Konzept eines Forschungsprojekts

Das Standardwerk zur Kritische Diskursanalyse:

http://www.unrast-verlag.de/img/images/t000000000144-01.jpg
Siegfried Jäger
Kritische Diskursanalyse
Eine Einführung
Edition DISS Bd. 3
ISBN 3-89771-732-8 | 404 Seiten | 24.00 Euro
5. Auflage, Oktober 2009
Unrast Verlag, Münster

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Administrator <![CDATA[Medien. Was tun? #unibrennt #MediaWatch #Support]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/2009/10/27/medien-was-tun-unibrennt-mediawatch-support/ 2009-10-27T12:29:26Z 2009-10-27T12:29:26Z AllgemeinUnibrennt Über die #unibrennt-Bewegung wird am besten und am schlechtesten (in den letzten Tagen fast gar nicht) berichtet. In den Sozialen Netzwerken sind die Proteste allgegenwärtig, TV- und Print-Medien schienen über Tage ratlos zu sein, wie sie über die für sie unbekannten Muster dieser Proteste berichten sollen. Die meisten Medien sind noch immer ratlos.

Hier wäre es sinnvoll einen Austausch zwischen den Akteur_innen der Bewegung und den Akteur_innen der Medien herzustellen. Ziel wäre ein gegenseitiger Support beim Austausch über Probleme, Analysen und Bedürfnisse.

Ich möchte den Austausch dazu auf Twitter über die Hashtag’s #unibrennt #MediaWatch #Support anregen.

Angesprochen sind also ganz speziell die aktiven und solidarischen Menschen auf Twitter. Bitte postet dort eure Fragen, Analysen und Anregungen.

Mögliche Fragen wären:

Welche Medien berichtet? (Wo befinden sich Pressespiegel? Wo befinden sich Auseinandersetzungen und Reaktionen auf Medienberichte? Welche Positionen werden zu den Berichten vertreten …)

Welche Themen stehen im Vordergrund?

Welche Inhalte werden (nicht) vermittelt?

Welches Genre wird gewählt (Reportage, Kolumne, Interview, Leser_innenbrief …)?

Welche Diskurse spielen eine Rolle (Elite, Soziale Ausgrenzung, Gesellschaftliche Hintergründe)?

Welche Anlässe („Sachschaden“, Reaktionen von Personen …, Forderungen, Ereignisse) werden genutzt?

Welche Symboliken („Party“, …) werden verwendet?
Welche Kriterien sollte eine kritische Berichterstattung folgen?

Werden die Inhalte angemessen dargestellt?

Wo und wie entstehen Missverständnisse und Fehlinterpretationen?

Wie sind die Arbeitsbedingungen der Journalist_innen?

Welches Publikum sprechen die berichtenden Medien an?

Wen und was spricht die Bewegung an?

Wie sehr benötigt die Bewegung die Medien?

Wo bestehen zwischen den Medien und der Bewegung gemeinsame und entgegengesetzte Interessen?

Das wären potentielle Fragen, aber sicher werden sich noch eine Reihe spezifischer Fragen seitens der Medien und von der Bewegung aufgestellt.

Solidarische Grüße!

kritische masse

Bitte RT …

Links:
http://unsereuni.at/ (offizielle Seite)
#http://twitter.com/porrporr (unter #porrpresse findet ihr einen Pressespiegel)
http://twitter.com/unibrennt

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Administrator <![CDATA[Die freien Radios in Sachsen sind von der Abschaltung bedroht!]]> http://KRITISCHEMEDIENTAGEMueNSTER.blogsport.de/2009/10/21/die-freien-radios-in-sachsen-sind-von-der-abschaltung-bedroht/ 2009-10-21T08:42:45Z 2009-10-21T08:42:45Z AllgemeinFreies Radio Auf dem Blog SOS – Rette dein freies Radio werden Informationen zum Thema und aktuelle Berichte von den drei Radio-Sendern zusammengetragen und veröffentlicht.

Hintergrund:
Am 28.09.2009 hat der Medienrat der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) getagt, um eine Lösung für das „Apollo-Radio Problem“ zu finden.

Inoffiziellen Angaben zufolge hat Apollo-Radio den Vertrag mit dem Sendemastbetreiber Media Broadcast zum 31.12.2009 gekündigt, weil es mit der Höhe der Ausstrahlungskosten nicht einverstanden ist.

Hinter den Kulissen wird (zwischen Apollo, SLM und Media Broadcast) verhandelt, Zeit scheint dabei – trotz des schnell näher rückenden Abschalttermins – keine Rolle zu spielen.

Das heißt, wenn es keine Einigung gibt, wird ab 01.01.2010 auf der Frequenz 102,7 MHz nichts mehr gesendet – weder Apollo, noch die bis zum 31.12.2014 lizensierten Freien Radios in Sachsen.

Kundgebung am 26.10. in Leipzig

Wozu Freies Radio? Neun Argumente.

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